Montag |
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Termine für Berufstätige täglich von 7.00 bis 8.00 Uhr
CT | ICT |
04.04. -08.04.2011 (Mo-Fr, 10-12 Uhr) 23.05. - 27.05.2011 (Mo-Fr, 10-12 Uhr) 04.07. - 08.07.2011 (Mo-Fr, 10-12 Uhr) | 04.04. - 08.04.2011 15.04. + 18.4. - 21.4.2011 09.05. - 13.05.2011 23.05. - 27.05.2011 06.06. - 10.06.2010 16.07. - 17-07. + 20.6. - 22.06.2011 04.07. - 08.07.2011 11.07. - 15.07.2011
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28.03.2011 | |
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13.04. - 18.04.2011 (Mi/Mo, 08.15-12.15 Uhr) 19.05. + 23.05. + 24.05. + 26.05.2011 (Do/Mo/Di/Do, 16-18 Uhr) |
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Verfasser:
Dr. med. Armin Sammler, Niedergelassener Diabetologe, Friedrichsthal
Dr. med. Sibylle Steiner, Merck KGaA, Abteilung für Gesundheitspolitik
Susanne Bracht, Fa. mediNET, München
Dr. med. Stefan Kottmair, Fa. mediNET, München
Stellen Sie sich vor, ein Kunde (Patient oder Verhandlungspartner einer Krankenversicherung) stellt Ihnen, einem niedergelassenen Arzt, folgende Frage: um welchen Betrag senken Sie im Schnitt bei einem Typ-II-Diabetiker den HbA1c-Wert, wenn dieser eine strukturierte Schulung durchläuft? Eine aus Kundensicht sowohl naheliegende wie auch einfach klingende Frage. Dennoch müssten wohl die meisten der Kollegen mit einem Schulterzucken darauf antworten.
Bei näherer Betrachtung wird klar, dass sich diese Information nicht ohne weitere Anstrengungen aus der in der Arztpraxis-Software vorhandenen Daten erschließen lässt. Dort werden - als Rohdaten - Laborwerte (hier: HbA1c) und Abrechnungsziffern (hier: Schulung) mit dem zugehörigen Abnahmedatum bzw. Datum der Leistungserbringung abgelegt, so wie sie eben tatsächlich anfallen. Auf die oben gestellte Frage wird aber eine Antwort erwartet, die einer Kohortenauswertung entspricht. D.h. die Daten von allen betreffenden Patienten, die in der Praxis behandelt werden, müssen auf charakteristische Zeitpunkte im Behandlungsverlauf synchronisiert werden.
Als Synchronisationsmarken können z.B. folgende Einstellungen dienen. Erster Messzeitpunkt: Ausgangs-HbA1c-Wert vor Schulung, zweiter Messzeitpunkt: in einem Zeitfenster drei bis sechs Monate nach der ersten Messung und letzter Messzeitpunkt (Kontrollwert): jüngs-ter HbA1c-Wert, mindestens aber 9 Monate nach der ersten Messung. Im Detail sind dann noch viele weitere Details einzugrenzen, wie z.B. Beschränkung auf bestimmte Patientengruppen (Alter, Geschlecht, Diabetestyp, Versichertengruppe, Überweisungspatienten etc.) oder Fragen, wie mit unvollständigen Daten ("missing values") umzugehen ist.
Das Dokumentationsprogramm Qmax Diabetes auf der Basis des neuen mediNET system 2 bietet die Möglichkeit, derartige Auswertungen auf Knopfdruck und jederzeit wiederholbar abzurufen. Die Auswertungen arbeiten hierzu auf den strukturiert dokumentierten Daten, die aus der Praxis-EDV übernommen und in ein Behandlungszeitraster (z.B. quartalsweise analog Gesundheitspass Diabetes) einsortiert werden. Die Auswertungsroutine stellt eine Kohorte von Patienten zusammen, die die vorab definierten Kriterien erfüllen und für die entsprechende Daten im Zeitverlauf vorliegen. Für die betreffende Kohorte werden die Daten dann entsprechend der gewählten Zeitfenster synchronisiert und die Ergebnisse anschließend grafisch aufbereitet.
Ein Beispiel für eine solche Darstellung von n=147 Patienten eines definierten Auswertungszeitraumes zeigt Bild 1. Möglichen Einwänden des Kunden ("Da haben Sie doch sicher Ihre jungen Patienten selektiert") kann mit der ebenfalls automatisierten Darstellung der Strukturparameter (Alter, Geschlecht, Diabetesdauer) gekontert werden (Beispiel in Bild 2). Analog lassen sich auch andere Ergebnisparameter wie Cholesterin- oder Blutdrucksenkung in der Kohortendarstellung visualisieren (Beispiel in Bild 3). Hilfreich können Gegenüberstellungen von Kontrollparametern wie BMI sein, um beispielsweise einen befürchteten signifikanten BMI-Anstieg unter engerer HbA1c-Einstellung zu widerlegen (Beispiel Bild 4). Dokumentationsprogramme wie Qmax Diabetes sind inzwischen weit verbreitet und die Dokumentation von diabetesrelevanten Daten ist ohnehin Voraussetzung zur Teilnahme an regionalen Diabetesvereinbarungen. Mit Hilfe der gezeigten Anwendungen lässt sich aus den vorhandenen Daten ein echter Informationsgewinn und damit ein Zusatznutzen fürden Anwender ableiten. mediNET system 2 macht damit einen ersten Schritt in Richtung auf ein umfassendes medizinisches "datawarehousing". So können Sie in Zukunft gelassen und mit transparenten Zahlen auf die Fragen Ihrer Kunden reagieren.
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